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anstrengender, aber schöner Pyramidenlauf

 

Ja, ein Tag ist nun nach dem Pyramidenlauf vorbei. Und ich habe einen Muskelkater wie schon lange nicht mehr. Zu allererst: Ich habe die 8 km geschafft. Und darauf bin ich sehr stolz. Auch wenn ich 4 km gelaufen bin, weil dann der Sandsturm kam und man nur noch so laugen konnte, aber dazu später mehr.

Es fing um halb sieben morgens an.Lisa weckte mich, da sie eine SMS von Axel bekommen hatte, dass wir um viertel nach sieben vor seinem Haus stehen sollen. Da ich am Abend vorher glücklicherweise früh ins Bett gegangen bin, war das aufstehen kein wirkliches Problem für mich.

Wir zogen uns an, machten uns fertig, aßen etwas und gingen danach zu Axel und Andrea los. Die beiden Praktikantinnen Inge und Steffi wurden ebenfalls mitgenommen, und so quetschten wir uns zu viert auf die Rückbank. Aber es war kein Problem. Die Fahrt dauerte nicht lange. Dort angekommen holten wir uns ersteinmal Stecknadeln für unsere Karten, die wir an unserem Körper befestigen mussten, und machten uns warm. Immerhin wollten wir am nächsten morgen kein Muskelkater haben.

Pünktlich um 8.30 Uhr kam dann das Auf die Plätze, fertig, los und alle joggten, liefen oder gingen nach und nach die Strecke entlang. Ich hatte mir vorgenommen, immerhin wollte ich nicht eine der letzten werden. Doch schon auf der Hälfte der Strecke ging mir so ziemlich die Puste aus.

Da meine Nase in der Nacht sich zugesetzt hatte, konnte ich nicht wirklich gut atmen und musste drei Pausen einlegen. Ja, denkt ruhig, was ihr wollt :D . Ich war froh, als ich den Stand endlich sah, wo man umdrehen musste.

Und dann kam das schlimmste, was kommen konnte. Sandsturm.

Es war furchtbar. Man konnte noch nicht einmal normal gehen, weil der Wind so heftig kam. Und der Sand streute sich in die Augen und in den Mund. Insgesamt habe ich dann eine Zeit von 1 Stunde und 14 Minuten gebraucht. Ich wurde 825. Oder so :D Immerhin noch in der Top 1000 Liste :D

Aber es hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn es anstrengend war. Und ich habe jetzt einen Muskelkater bis zum geht nicht mehr. Aber gut, was will man machen. Lisa und ich haben uns zu Hause erst einmal ausgeruht, etwas zu essen gemacht, geduscht und geschlafen.

Am Abend hatten wir dann die Idee, ins Kino zu gehen. Eine wirklich gute Idee, denn der Film, den wir geguckt haben, war klasse. Wir habn uns Der fremde Sohn, im englischen Changeling, mit Angelina Jolie angeguckt. Zugegeben, mein erster richtiger Film, den ich von Angelina Jolie gesehen habe. Und ich muss sagen, dass sie eine verdammt gute Schauspielerin ist. Der Film war wirklich sehr gut. Auch wenn ich an manchen Stelle nur das Grauen hatte.

Bald gibt es wieder mehr von mir ;D
Liebe Grüße,
Marie

PS.: Ich habe mir eine neue Gallery anlegen müssen, da ich nun einen eigenen Laptop zur Verfügung habe. Doch die Gallery ist nicht mehr da. Also nicht über’s neue Design oder sie URL wundern

28.2.09 11:04


My Gift is my Song

 

   

Hilfe, von diesem Lied habe ich schon den ganzen Tag einen Ohrwurm. Schlimm so etwas.

Na gut, aber ich melde mich jetzt fairerweise mal wieder aus der Versenkung. Voralldingen nachdem, was hier in Kairo passiert ist und sich viele bestimmt darüber Gedanken machen, wie es mir geht. Aber wie ihr seht, bin ich wohl auf – Immerhin schreibe ich.

Der Bombemschlag von Sonntag ist 15 km von uns entfernt passiert. Und ich habe es selber durch die Medien erfahren und mitbekommen. Ich war genauso geschockt wie ihr – Glaubt mir mal!

Na gut, soviel zum Bombenanschlag hier in Kairo, woraufhin ich auch die Menshenmassen vermeiden werde, wie vorher auch. Immerhin ist dort die Gefahr am größten, dass etwas passiert.

Ich habe allerdings auch, fällt mir grade ein, so ziemlich viel Nachzuholen, was das berichten aus Kairo angeht ;D

Vor zwei Wochen waren wir in Obour, einem Stadtteil außerhalb von Kairo. Dort stehen viele Villen, in denen wir in einer von ihnen einen Gemeindegottesdienst hatten. Es war wunderschön, das Wetter hat mitgespielt und die kleinen Kinder hatten Spaß. Auch wenn ein kleiner Unfall passiert ist, ein Kind ist vor einen Glastisch gelaufen und hat sich etwas aufgeplatzt, ist es sehr ruhig abgelaufen alles. Die Kinder waren auch teilweise im Pool schwimmen und ja, es hat wirklich Spaß gemacht.

Dann war letzte Woche Freitag ein Gemeindegottesdienst in der Sandwüste. Das war ein richtiges Erlebnis. Erstmal handelte es sich bei der Wüste um eine Sand- und Steinwüste, und zweitens fand man dort keinen Sand wie übliche vor, sondern wirklich harten Sand. Ach, es ist schwierig zu erklären. Auf den Bilder sieht man es einfach. Auch hier waren wieder sowohl Levke, Ben als auch Kamir, der Sohn einer Gemeindemitarbeiterin, dabei. Levke und Ben sind mir ja von Anfang an ans Herz gewachsen. Und mit Kamir verstehe ich mich auch super. Ich war – zur Freude von Levke – Die Aufpasserin der drei. Also habe ich vom Gottesdienst nur die Hälfte mitgekriegt. Eine schöne Hälfte, wo die Kinder beim Gottesdienst mitgearbeitet haben.

Und ja, Montag war Karneval in der Schule. Ich war als Zigeunerin verkleidet. Bidler davon habe ich aber nicht gemacht – Ich fotografiere mich ja nicht selber :D .

Die Bilder bekomm ich von den beiden Praktikantinnen geschickt. Hoffe ich doch mal. Ansonsten war es ein sehr schönes Karnevalsfest. Zusammen mit der Vorschule gab es ein schönes Buffet mit Americanern, Würstchen in Brot und Bretzeln. Danach wurde ein Puppenspiel, aufgeführt von Erzieherinnen, geschaut und dann einen Parkour durchgeführt. Es war alles gut durchorganisiert und die Kinder waren schön beschäftigt. J

Heute morgen habe ich dann frei gekriegt, um mir einen Vortrag einer Pfarrerin und Autorin anzuhören, die in Beirut aufgewachsen ist und mit ihrem Mann und ihren Kindern weitere 9 Jahre dort gelebt hat. Sie hat dort eine Stiftung gegen Gewalt an Frauen im Libanon gegründet. Mit großem Erfolg. Ihre Geschichten und Erlebnisse habe ich mir dann zusammen mit anderen Frauen angehört und danach mir sofort ihr Buch gekauft. Nun habe ich es mit Widmung. Es war wirklich sehr interessant, ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu hören. Wenn ich in Deutschland bin, werde ich das Buch bestimmt dem ein oder anderem ausleihen!

Übermorgen findet der Pyramidenlauf der DEO statt. Lisa und ich haben uns dort angemeldet, doch ob wir wirklich antreten werden, hängt vom Wetter ab. Es soll an dem Freitag regnen und es ist hier nicht so warm, wie ihr alle denkt. Die Luftfeuchtigkeit ist eine ganz andere hier (34% als in Deutschland (98 %. Wenn es hier 17 Grad sind, fühlen die sich so an wie 14/15. Wenn es in Deutschland 17 Grad sind, fühlen diese sich so an wie 20. So, damit ich das mal geklärt hätte :D

Also, bald gibt es Neues von mir. Bis dann, Adios und Bye Bye (Wie die Ägypter hier immer so süß sagen ;D )

 

Marie

25.2.09 20:44


 

Spannender Tag…

 


 

Oh ja, ein Erlebnissreicher Tag steht hinter mir. Wir waren zusammen mit der evgl. Kirchengemeinde in Mukatam, eines der Stadtviertel in Kairo, wo die Menschen von Müll leben. Wir haben dort eine "Recyclingschule", wie sie dort genannt wird, besucht. Es ist echt toll, wie die Menschen mit so wenig Möglichkeiten dort leben und voralldingen lernen. Schreiben, lesen und wie man recycelt wird ihnen dort beigebracht und man ist erstaunt von dem Eifer der jungen Kinder und Erwachsenen, die ihnen dabei helfen.

Anschließend sind wir hoch auf den Berg gefahren, wo drei verschiedene, christliche Kirchen vorzufinden sind, unter anderem die größte, freistehende Kirche der Welt mit Sitzplätzen für bis zu 30.000 Besucher. Alle drei Kirchen sind in oder unter Fels eingehauen worden und wie eine normale Kirche gestaltet. Es war spannend zu sehen, wie diese aufgebaut waren – Auch, was die Bilder anging.

Zudem fand man auf den Sandbergen eingehaute Bilder aus der Bibel, wie zum Beispiel Jesus am Kreuz. Beeindruckend war auch die Aussicht, die man von dem Berg aus hatte.

Allgemein war es eine schöne Gemeindefahrt, mit netten Leuten und vielen Eindrücken. Ich freue mich schon auf die nächsten Aktionen und Fahrten.

Heute ist Montag. Und ich bin jetzt schon zwei geschlagene Wochen hier in Ägypten. Immer noch fehlt mir meine Familie und besonders mein Freund Sebastian sehr, doch durch viel schlafen und vielen Beschäftigungen geht die Zeit schnell rum.

Auch der Kindergarten macht mir sehr viel Spaß. Die Kinder sind am Anfang des Tages sehr schüchtern, und man muss warten, bis sie von selbst kommen. Doch am Schluss möchten sie dich gar nicht mehr los lassen, was einem gut tut, wenn man sonst sehr von Heimweh geprägt ist.

Heute habe ich auch erste Fotos im Kindergarten gemacht. Im Laufe der Zeit folgen dann immer mehr Bilder.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einen Gästebucheintrag oder ein Kommentar unter meinem Beitrag hinterlassen würdet.

 

Viele Liebe Grüße, bis dann,
Marie

8.2.09 16:36


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