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Aufstöhnen in Kairo

Die momentane Situation in Kairo ist genau so zu beschreiben: Man möchte nur noch weg!

Vieles wird hier immer schlechter, welches zu stoppen wäre und verhindern htte werden können.

Punkt 1: Durch die Schweinegrippe wurde aufgerufen, alle, wirklich ALLE Schweine in Ägypten zu töten und sie zu verbrennen. Warum?
Die Minister und Staatsleute sowie viele der Muslimen sagen, dass die Schweine an dem neuen Virus, der jetzt nur noch unter den Namen H1N1 benannt werden darf, Schuld dran sind.
Es ist eine völlig sinnlose Idee.

Doch durch den Vorfall der Schweinetötung bricht das Chaos erst recht aus. Warum?
Die Müllmenschen, die mit den Schweinen zusammen arbeiten (Sie sind Kopten) und ihnen den organischen (heißt Fleisch und Essensreste) Müll geben, damit dies ebenfalls verwertet werden, finden das natürlich überhaupt nicht witzig, zumal sie auch Schweinsfleisch essen und auch essen dürfen. Sie kündigten nun an, zu streiken und keinen Müll mehr aus der Stadt einzusammeln, bis es wieder erlaubt ist, Schweine zu haben oder der Aufruf wieder rücktgängig gemacht wird.

Doch so, wie es ausschaut, wird das kaum der Fall sein, diese oder nächste Woche soll die Tötung der Schweine beginnen. Wer ein Tier versteckt hält, wird mit einer Anzeige bestraft. Wie diese ausschaut, weiß ich nicht.


Ich finde es einfach nur schlimm, zumal ich diese Menschen gesehen und erleben durfte bei ihrer Arbeit. Ohne die Schweine wären sie aufgeschmissen. Furchtbar.

 

Punkt 2: Die Luft hier ist verdreckt wie sonst etwas. Zuerst ist es kalt (Gestern waren es 24 Grad) und am nächsten Tag kann man es kaum aushalten (Heute waren es 37!). Es ist furchtbar. Die Luft ist schwühl und stickig, der Sauerstoff, richtiger Sauerstoff ist kaum bis gar nicht mehr in der Luft vorhanden und eine große, dunkle Rauchwolke liegt über der Stadt. Überall fangen sie an, den Müll zu verbrennen – Warum auch immer.

Es ist wirklich furchtbar. Man sitzt einfach nur draußen und die Schweizperlen tropfen nur so an einem vom Gesicht und am Rücken runter. Es ist ätzend.

 

Punkt 3: Jetzt hat sich für morgen auch noch ein Sandsturm angemeldet. Das Wetter Drama könnte nicht besser sein. Mal schauen, wie es morgen ausschaut. Man darf gespannt sein...

 

 

PS.: Es sind nur noch 4 Tage, dann bin ich endlich wieder für 5 Tage in Deutschland J

3.5.09 20:33


 

Chaos im Orient

 

 

Lange, lange gab es nichts mehr von mir, doch nun habe ich mich endlich wieder aufgerafft, und berichte von dem letzten Monat, in dem ich zu faul war, um irgendetwas abzutippen. :D

Ja, viel ist passiert, dass muss sogar ich zugeben. Zweimal war ich im Urlaub, zweimal habe ich Besuch bekommen und der Urlaub in Deutschland rückt auch immer näher. Ehrlich gesagt kann ich es kaum noch erwarten, meinen Freund, meine Familie und ein paar Freunde endlich wieder in die Arme zu schließen. Auch wenn mein Vater momentan zu Besuch ist, fehlt mir der Rest doch sehr.

 

N U I W E B A

Ja, mein erster Urlaub zusammen mit Lisa ging nach Nuiweba an der Ostküste des Roten Meeres am Sinai. Es waren einfach nur traumhaft schöne 4 Tage Ruhe, Entspannung, vollgepackt mit Erlebnissen und neuen Bekanntschaften.

Wir haben den Colourd Canyon besichtigt, die Füße im Meer baummeln lassen und viel gelesen sowie an der Küste spazieren gegangen. Es tat mir gut, einmal Ruhe zu haben, zumal der Kindergarten immer stressiger wird.

Zudem habe ich dort ein ganz kleines wenig Farbe bekommen, was natürlich umso besser ist. Da fühl ich mich doch gleich viel wohler.

Mehr findet ihr bei den Berichten, die ich alle noch am schreiben bin und die bald online gestellt werden. Und ja, da setze ich mich wirklich bald dran. :D

Hier findet ihr ein paar Bilder -> klick.

 

P A L M E R A

Zwei Wochen später sind wir zusammen mit Axel und den beiden Kindern Levke und Ben nach Palmera gefahren. Wir sind von Donnerstag bis Samstag dort geblieben und wieder war es Sonne, Strand, Meer, Erholung pur.

Neben Levke und Ben waren auch andere Kinder dort, die von der DEO waren. Palmera ist sehr Beliebt bei den Lehrern, die übers Wochenende mit den Kindern raus wollen. Und somit war es nicht verwunderlich, als mir Frida bei der Ankunft in die Arme lief.

Zusammen hatten wir tolle 2 ½ Tage, die mir sehr viel Spaß gemacht haben. Und ja, ich bin dann auch endlich einmal schwimmen gegangen :D

Hier findet ihr ein paar Bilder -> klick.

 

A L E X A N D R I A

In Alexandria war ich nun das zweite Mal. Zusammen mit der Gemeinde gab es einen Ausflug, wo uns ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt vorgestellt wurden. Mit waren wieder Levke, Ben und der kleine Karim.

Mit den dreien war es mal wieder mehr als amüsant und ich war bestens unterhalten.

Doch eines muss ich sagen. Kairo, obwohl es dreckiger und stinkiger ist, mag ich lieber als Alexandria. Auch wenn diese Stadt total schön am Meer liegt, fühle ich mich dort einfach nicht wohl. Was auch wohl daran liegen kann, dass die Menschen dort sehr viel Konservativer als in Kairo sind. Habe ich dieses blöde Wort jetzt überhaupt richtig geschrieben?! Whatever... ;D

 

Hier findet ihr ein paar Bilder -> klick.

 

Oh Gott, jetzt muss ich wirklich in meinem Kopf alles noch einmal durchgehen und schauen, ob ich nicht irgendetwas vergessen habe. Und zack, da hab ich’s schon. Natürlich gab es noch ein paar mehr Sachen, die ich erlebt habe...

 

W Ü S T E N T O U R & R E I T E N

Ja, wie ihr schon oben lesen könnt, habe ich mich auf ein Pferd gewagt. Und ich bin nicht runtergefallen. Das ganze habe ich zusammen mit Laura, Desiree, Ashraf und Gérard gemacht. Zudem war ein Freund von Desiree mit dabei, an dessen Namen ich mich leider nicht mehr einnern kann.

Aufjedenfall waren wir zuerst bei den Pferden, haben uns es ein bisschen angeguckt und sind danach erst einmal durch die Wüste gefahren. Meine Güte, das hat vielleicht einen Spaß gemacht. Durchgeschüttelt wurde man dort auch noch ohne Ende. ;D

Danach ging es mit Desiree, Ashraf und Gérard ab in den Sakkara Country Club, wo wir unsere Pferde fürs reiten abholen konnten. Und dann ging es los in die Wüste.

Es war... Unglaublich toll. Allein schon dieses Feeling. Man erlebt sowas wirklich nie. Zumindest kennen wir das aus Deutschland nicht ;D

Aber danach war ich ganz schön alle, muss ich zugeben...

 

Hier findet ihr ein paar Bilder -> klick .

 

N I N A  W A R  D A.!

Zu guter Letzt war Nina bei mir. Ich habe mich wirklich sehr, sehr gefreut sie wieder zu sehen und ich muss sagen, dass wir eine Menge Spaß hatten.

Wir haben viel von Kairo gesehen. Auch Dinge, die ich selber noch nicht kannte. Es war sehr interessant und beeindruckend.

Doch leider ging die Zeit schnell rum und so war Nina nach 6 Tagen schon wieder in Deutschland.


Doch nun ist mein Vater da... Und ich liege mit Magen-Darm blöd rum. Oder eher gesagt schleppe ich mich damit rum, immerhin habe ich es heute damit zu den Pyramiden geschafft. Aber dann war Ende im Gelände ;D

 

Wie gesagt werde ich noch Berichte über die Ausflüge etc. Schreiben. Also, ihr dürft gespannt sein.

 

Es grüßt euch ganz herzlich aus dem Orient,
Marie

 
21.4.09 00:13


 

<h1>Eine Projektwoche unter dem Motto Indianer!</h1>




Da es diese Woche um die neuen Kinder für das nächste Jahr im Kindergarten ging, die richtigen aus über 300 Bewerbern rausgesucht werden mussten und die Erzieherinnen somit unter vollem Druck standen, bestand die Aufgabe der Praktikantinnen, also uns, darin, auf die 4 Kinder aufzupassen, deren Eltern an der DEO arbeiten und ihre Kinder nicht betreuen können.

 

Diese Woche haben wir dann als Projektwoche genutzt und daraus eine Indianerwoche gestaltet. Zu allererst wurde der passende Kopfschmuck aus entworfen und fertig gemacht. Die Kinder konnten sich Federn aussuchen und sie dann daran befestigen. Schließlich durften sie sie mit bunter Farbe anmalen, wie sie wollten.

Am darauffolgenden Tag hieß es: <i>Tppie bauen</i>. Zuerst lag die Idee darin, über die Bauecke ein riesiges Lacken zu spannen, welches auch Levkes Mutter uns bereit gestellt hatte. Doch dann entdeckte eine Erzieherin ein Tippiezelt und somit war das Problem gelöst.
Innendrinnen wurde es mit Kissen ausgepolstert, so dass die Kinder dort schön spielen konnten.

In den darauffolgenden Tagen wurden dann Pfeil und Bogen angefertig, alte T-Shirts im Indianerlook aufgepeppt und ein Büffelfrühstück durchgeführt.
Die Kinder hatten einen Heidenspaß daran, und gaben sich sogar Namen, mit denen zum Beispiel Frida auch nur zu Hause angesprochen werden wollte.

Levke = Weißes Pferd
Frida = Weiße Taube
Lena = Weißer Bär
Clara = Kleiner Hund

Die Woche war entspannend, sehr ruhig und etwas ganz anderes als die Wochen mit 25 Kindern.

Inge und Steffi hatten heute zudem ihren letzten Tag im Kindergarten. Die beiden fliegen am Montag wieder nach Deutschland zurück und beenden dort ihre Schule. Aproppo Steffi. Diese hatte am Montag Geburtstag und hatte in einer kleinen Runde im 11ten Stockwerk eines Kumpels gefeiert. Es war lustig, der Schoko... Tschuldigung... Obstkuchen war lecker und wir hatten Spaß. Bilder sind ebenfalls online wie die von der Projektwoche.


Gleich geht es los an den Sinai. Urlaub machen und flüchten vor dem Sandsturm, der im Anmarsch ist. Ich wünsche euch was und bis Dienstag.

Liebe Grüße,
Marie

5.3.09 18:33


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